Gedeckter Apfelkuchen

Wer zuckerfrei backt merkt ziemlich schnell: Kuchen mit (viel) Obst sind super dafür! Was bietet sich da besser an als ein gedeckter Apfelkuchen? Dieses Rezept ist vollwertig, vegan und nur mit frischem Obst gesüßt.

gedekter Apfelkuchen vegan zuckerfrei

Statt Mürbeteig habe ich für meinen gedeckten Apfelkuchen einen ganz einfachen neutralen Vollkorn-Knetteig gemacht. Dieser wird ganz dünn ausgewellt und hält die Apfelfüllung zusammen.

Die Süße des Kuchens kommt ausschließlich durch die Äpfel in der Füllung. Der Kuchen zählt dadurch zu den weniger süßen. Wer noch keinen Zuckerentzug gemacht hat oder es gerne süßer mag, kann noch eine handvoll Rosinen zur Füllung geben.

gedeckter Apfelkuchen

Wenn du für kleine Kinder backst, solltest du die Haselnüsse in kleine Stücke hacken, um Verschlucken zu vermeiden.

Magst du gerne Apfelkuchen? Dann ist vielleicht der Apfelkuchen vom Blech auch etwas für dich. Er ist ganz klassisch mit Hefeteig gebacken und erhält seine Süße auch ausschließlich durch frisches Obst.

Schreib mir gerne einen Kommentar, wie dir das Rezept geschmeckt hat!

Deine Franziska

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Gedeckter Apfelkuchen
Menüart Gebackenes
Küchenstil ohne Zucker, vegan
Portionen
Stücke
Zutaten
Zutaten für den Teig:
Zutaten für die Füllung:
Zum Bestreichen:
Menüart Gebackenes
Küchenstil ohne Zucker, vegan
Portionen
Stücke
Zutaten
Zutaten für den Teig:
Zutaten für die Füllung:
Zum Bestreichen:
Anleitungen
  1. Eine Springform fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Die Haselnüsse ohne Fett in der Pfanne rösten. Dabei gelegentlich Rühren, damit sie nicht schwarz werden. Wenn sich die Schalen lösen, Haselnüsse in ein Handtuch geben und die Schalen abreiben. Alternativ abkühlen lassen und Schalen von Hand entfernen. Wer Rosinen verwendet, wäscht sie im Sieb ab und lässt sie abtropfen.
  3. Die Äpfel schälen, entkernen und kleinschneiden. Die Zitrone auspressen. Wer möchte kann auch die Schale abreiben und verwenden (nur unbehandelte Zitronen!). Äpfel, Zitronensaft, ggf Zitronenschale, Zimt und Wasser zusammen mit den geschälten Haselnüssen oder den Rosinen in die Pfanne geben und auf niedriger Hitze ca 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Für den Teig Mehl, Haferflocken und Salz mischen. Apfelessig, Öl und Wasser zugeben und alles verkneten. 2/3 des Teiges dünn auswellen und die Springform auskleiden. Der Rand sollte ca 3 cm hoch sein. Boden mit einer Gabel einstechen. Den restlichen Teig in Größe der Springform rund auswellen.
  5. Apfelmasse einfüllen und Teigdecke auflegen. Für eine schönere Farbe kann der Kuchen mit Apfelmark bestrichen werden. Bei 180° ca 45 Minuten backen.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo Franziska,
    heute habe ich das erste Rezept deines Blogs ausprobiert – diesen Mürbeteig (allerdings mit Käsekuchen-Füllung, nicht mit Äpfeln). Ich bin begeistert! Sehr knusprig und richtig lecker. Allerdings hab ich noch 2 Datteln mit reinpüriert, muss ich zugeben 😉
    Vielen Dank, bin gespannt auf die nächsten Rezepte 🙂
    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Hallo, wir fanden den Kuchen wirklich sehr köstlich und fast schon zu süß. Ich hatte Probleme bei dem Teig. Er war sehr trocken und krümelig. Nach dem Backen war es lecker aber es war fast unmöglich ihn mit der Gabel zu essen. Hab ich etwas falsch gemacht oder wird er einfach so? Schon mal Danke für die Antwort.
    Liebe Grüße
    Claudia

    1. Hallo Claudia, das stimmt, je nach Apfelsorte wird der Kuchen echt ziemlich süß. Ich kann es mir auch gut mit einer saureren Sorte wie zB Boskop vorstellen. Bezüglich des Teiges: der Teig sollte eher gummiartig als krümelig sein. Es ist wichtig, dass er gründlich geknetet wird, damit das Gluten seine Struktur aufbauen kann. Wenn er trotzdem noch krümelt, gib einfach noch ein bisschen Wasser dazu. Ansonsten probier gerne mal mein neues Rezept für Apfelschnitten aus. Das ist quasi ein gedeckter Apfelkuchen von Blech mit einer Art Mürbeteig, aber ohne Margarine. Du findest es hier: https://www.baeckerei-zuckerfrei.de/recipe/apfelschnitten-ohne-margarine/.
      Liebe Grüße Franziska

      1. Danke für deine Antwort. Werde es die Feiertage nochmal versuchen und das neues Rezept wird auch ausprobiert.
        Liebe Grüße Claudia

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