Zwetschgenkuchen mit Gitter

Es gibt Kuchen, die gehören für mich einfach zu einer bestimmten Person: Das Steckenpferd meiner Oma mütterlicherseits ist Frankfurter Kranz, bei meiner Oma väterlicherseits gibt es immer Streuselkuchen und zu meiner Mama gehört dieser Zwetschgenkuchen.

Zwetschgenkuchen vegan zuckerfrei

Eine Frage taucht grad immer wieder auf: „Ich habe ganz viele Zwetschgen geerntet / bekommen, was könnte ich damit machen?“. Die erste Möglichkeit ist natürlich Kuchen. Entweder ein ganz klassischer Zwetschgendatschi (dafür kannst du einfach bei diesem Rezept die Äpfel gegen Zwetschgen austauschen) oder vielleicht Zwetschgenmuffins mit Streusel? Wenn du dann noch Zwetschgen übrig hast, kann ich dir dieses Rezept empfehlen.

Meine Mama macht in der Saison die Füllung gerne in einer größeren Menge und friert sie dann portionsweise ein. So sind die Zwetschgen verarbeitet und sie kann das ganze Jahr über frischen Zwetschgenkuchen backen. Sie lässt sich viel kompakter einfrieren als ein fertiger Kuchen und du kannst sie dann einfach einen Tag vor dem Backen auftauen lassen. Wenn du keinen Platz in der Gefriertruhe hast, kannst du die Füllung auch einwecken (z.B. mit diesen Weck-Gläsern*). Wichtig ist, zum einwecken keine Speisestärke hinzuzufügen, sondern die Füllung erst vor dem Backen zu binden.

Ich habe war nach dem Backen etwas ungeduldig und habe den Kuchen sofort nach dem Abkühlen angeschnitten. Ganz frisch ist die Füllung noch etwas weich gewesen. Am besten schmeckt der Kuchen an zweiten Tag, wenn er schön durchgezogen ist. Dann ist die Füllung auch nicht mehr so weich. Das ist besonders praktisch, wenn du für ein Event backen möchtest und am Tag selber keine Zeit hast.

Hast du dieses Jahr auch schon mit Zwetschgen gebacken? Wie magst du Zwetschgen am liebsten? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Deine Franziska

Zwetschgenkuchen vegan zuckerfrei
Zum Zwetschgenkuchen habe ich Mandelcreme gemacht, eine leckere Alternative zu aufschlagbarer veganer Sahne.

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Zwetschgenkuchen mit Gitter
Zwetschgenkuchen vegan zuckerfrei
Menüart Gebackenes
Küchenstil ohne Zucker, vegan
Portionen
Stücke
Zutaten
Für die Füllung:
Für den Teig:
Für die Dekoration:
Menüart Gebackenes
Küchenstil ohne Zucker, vegan
Portionen
Stücke
Zutaten
Für die Füllung:
Für den Teig:
Für die Dekoration:
Zwetschgenkuchen vegan zuckerfrei
Anleitungen
Füllung vorbereiten:
  1. Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln. Mit der Hälfte des Wassers in einen Topf geben und unter Rühren etwa 5 Minuten kochen. Zimt, Natron, Apfelmark, gehackte Mandeln und Margarine unterrühren. Die Speisestärke mit dem restlichen Wasser anrühren, unter die Zwetschgenmasse Rühren und nochmal aufkochen bis die Masse dick wird.
Teig herstellen:
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Mehl verkrümeln. Jetzt Apfelmark und Erdmandeln zufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten (nicht zu lang sonst wird er zäh).
Fertigstellen und backen:
  1. Den Backofen auf 200° vorheitzen. Eine Springform fetten. Den Teig auswellen, ein Kreis in Größe der Springform ausschneiden und in die Form legen. Streifen abschneiden und einen etwa 4 cm hohen Rand legen.
  2. Die Füllung in die Form geben und den restlichen Teig in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Ein Gitter damit legen. Ich habe den restlichen Teig zu einer dünnen Schnur geformt und dieser noch um den Rand gelegt. Mit gehackten Mandeln bestreuen.
  3. Den Kuchen etwa 45 Minuten bei Ober-Unterhitze backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen. Der Kuchen schmeckt am besten wenn er etwa einen Tag durchgezogen ist.

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